Your liver might live twice!

Wenn du Alkohol oder Kaffee aufgeben müsstest, was wäre es?

Redbull mischt sich besser mit Alkohol.

Warum hast du deinen Beruf gewählt?

Durch meine Eltern bin ich früh mit dem Arztberuf konfrontiert worden. Keinesfalls wollte ich jedoch in deren Fussstapfen treten. Im Gegensatz zu meinen Kolleg*innen schreckte ich aber nie vor Blut zurück und ich war auch süchtig nach Sendungen, die sich mit Kriminalistik befassten. Nach dem Gymi hatte ich noch keinen klaren Berufswunsch, durch eine gute Freundin wurde mir dann allerdings klar, dass mich der Mensch und sein Körper, von der Geburt bis zum Tode, fasziniert, und dass ich Menschen auf diesem Weg von Gesundheit und Krankheit begleiten möchte.

Beschreibe dich mit drei Worten.

aufgestellt, einfühlsam und verlässlich

Wenn du ein Organ wärst, welches wärst du und warum?

Ich wäre definitiv die Leber. Ohne die Leber läuft gar nichts. Neben den vielen wichtigen Aufgaben wie z.B. Regulation des Glukosestoffwechsels entgiftet sie unter anderem unseren Körper nach einem feinen Mojito. You only liver once.

Welches Organ würdest du nicht spenden wollen?

Im Organspenderegister habe ich angekreuzt, dass ich gerne alle meine Organe zur Verfügung stelle. Wenn die Möglichkeit besteht, dass jemand anderem mit einem meiner Organe geholfen werden kann, macht mich dieser Gedanke glücklich.

Was ist deine früheste Erinnerung?

Als kleines Mädchen litt ich einmal an einer Malaria. Ich fühlte mich sehr krank und mir war bewusst, dass man an einer Malaria sterben kann.

Warum bist du POZH beigetreten / Warum liegt dir das Thema Organspende am Herzen?

Schon früh habe ich mit meiner Mutter über dieses Thema gesprochen und trage schon seit etlichen Jahren einen Spenderausweis. POZH bin ich aber eher zufällig beigetreten, da ich von Ivan Skrbec mal spontan zu einer Sitzung eingeladen wurde.
Nun bin ich nicht nur als Organspenderin eingetragen, sondern kann mich auch als POZH-Mitglied für die Sensibilisierung des Themas Organspende einsetzen.

Die Möglichkeit, dass nach dem Ableben eines Menschen dessen Organe an andere Menschen gespendet werden können, und diese wieder an Lebensqualität gewinnen, sehe ich als ein Geschenk an. Wir haben in unserer Familie auch jemanden, der durch eine Herztransplantation dem Tod entrinnen konnte und sich heute immer noch einer guten Gesundheit erfreut.

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